Die wenigsten kennen wohl die Bezeichnung Diastasis Recti. Doch viele kennen die körperliche Erscheinung ganz genau, die sich hinter diesem medizinischen Begriff verbirgt. Die sogenannte Rektusdiastase ist die Trennung der geraden Bauchmuskeln. Das äußert sich einerseits durch einen weichen, nach vorne gewölbten Bauch, hat auf der anderen Seite aber auch weitere negative Auswirkungen auf unseren Körper. Von einem hervorstehenden Bauchnabel über eine schlechte Körperhaltung bis zu Beckenbodenschwäche, Hüft- und Rückenschmerzen können die Symptome der Diastasis Recti reichen. Doch wie kommt es dazu und was kann man dagegen tun? Wir wollen heute die wichtigsten 4 Fakten zur Rektusdiastase klären.

Was ist Diastasis Recti?

Die Rektusdiastase bezeichnet, wie schon erwähnt, die Trennung der geraden Bauchmuskeln. Das bedeutet, dass das zwischen den beiden Muskelsträngen verlaufende Bindegewebe, die sogenannte Linea Alba, stark gedehnt und dadurch geschwächt wird. Wenn diese Trennung mehr als 2 cm beträgt, gilt die Diastasis Recti als krankhaft.

Grafik Diastasis Recti

Wen betrifft die Rektusdiastase?

Oft hört man, das Diastasis Recti nur Schwangere oder Frauen kurz nach der Geburt betrifft. Doch das stimmt so nicht. Auch wenn es im Rahmen einer Schwangerschaft zur Rektusdiastase kommen kann, sind davon auch andere Personengruppen betroffen. So weisen etwa Säuglinge bei der Geburt diese Trennung der Bauchmuskeln auf, die sich aber bei normaler Entwicklung bis zum 3. Lebensjahr schließt. Patienten nach chirurgischen Eingriffen, bei denen das Bindegewebe des Bauches durchtrennt wurde, sind ebenfalls oft betroffen. Bei manchen Personen tritt die Diastasis Recti auch durch typisches Bauchmuskeltraining wie Sit-ups zutage.

Wie äußert sich Diastasis Recti?

Neben der sichtbaren Trennung der beiden Bauchmuskelgruppen hat die Rektusdiastase auch noch weitere Auswirkungen. Denn die gerade Bauchmuskulatur schützt und stützt die Organe und den Rücken. Daher kommt es bei Betroffenen zu Hüft- und Rückenschmerzen, schlechter Körperhaltung, dem sogenannten Bierbauch oder auch einem Mummy Tummy, Beckenbodenschwäche, Bauchwandbrüchen oder einem hervorstehenden Bauchnabel. Schwangere haben durch die Rektusdiastase ein erhöhtes Kaiserschnittrisiko und stärkere Beschwerden in der Schwangerschaft.

Was kann man gegen die Rektusdiastase tun?

Will man die Rektusdiastase loswerden, funktioniert das nur über die gleichmäßige Kräftigung aller Muskeln des Abdomens. Gerade Frauen nach einer Geburt haben allerdings in den meisten Fällen wenig Zeit für dieses kontinuierliche Krafttraining. Bei OmniMed bieten wir mit EMSCULPT eine sinnvolle Therapieform an, die weniger Zeit und Aufwand in Anspruch nimmt. Die EMSCULPT-Anwendung gegen Rektusdiastase erzeugt dank eines elektromagnetischen Feldes supramaximale Muskelkontraktionen. 20.000 Mal ziehen sich die Bauchmuskeln dadurch während einer halbstündigen Sitzung zusammen. So wird die Bauchdecke gestrafft und die Diastasis Recti reduziert. Für ein optimales Ergebnis empfehlen wir 6 Behandlungen innerhalb von 5-6 Wochen.

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