Botulinumtoxin bzw. Botox ist aus dem Bereich der Faltenbehandlungen nicht mehr wegzudenken. Die Unterspritzung eignet sich aber nicht nur für die Entfernung von Zornesfalte und Co., sondern hilft unter anderem auch bei übermäßigem Schwitzen. Was Botox eigentlich kann, wie es wirkt und wofür es zum Einsatz kommt, wollen wir Ihnen heute in unseren Fakten zur Botox-Behandlung vorstellen.

1. Ja, Botox ist ein Toxin.

Das wichtigste zuallererst. Manche Patientinnen und Patienten schrecken vor der Behandlung zurück, weil sie gehört haben, dass Botox giftig ist. Doch hier gilt es zu unterscheiden. Ja, Botulinumtoxin ist, wie der Name bereits verrät, ein Toxin – genauer gesagt: ein neurotoxisches Protein. Das bedeutet, dass es die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln beeinflusst. Genau diesen Effekt machen wir uns im Rahmen der Faltenbehandlung mit Botox zunutze. Denn durch die unterbrochene Kommunikation können wir zum Beispiel nicht mehr unbewusst die Stirn runzeln oder die Augenbrauen zur sogenannten Zornesfalte zusammenziehen.

Wir können also Entwarnung geben, denn bei Botox gilt wie bei allen Stoffen: Die Dosis macht das Gift. Jene Mengen, die wir im Rahmen von Unterspritzungen injizieren, sind unbedenklich. Es müssten rund 50 Ampullen Botulinumtoxin verabreicht werden, damit eine Behandlung für die Patienten toxisch wäre.

Vorbereitung Botox-Behandlung bei OmniMed

2. Es gibt den sogenannten Botox-Effekt.

Wird die Faltenbehandlung mit Botox im selben Bereich öfter wiederholt, dann tritt der „Botox-Effekt“ ein. Das bedeutet, dass die betroffenen Muskeln die Faltenbildung durch die wiederholten Injektionen verlernen. Da die Falten durch das aktive Botox nicht gebildet werden können, graben sie sich zudem nicht tief ein. Beides zusammengenommen führt dazu, dass das Ergebnis einer Botox-Behandlung immer länger hält. Am Anfang dauert der Effekt 3 bis 6 Monate an, je nachdem in welchem Areal unterspritzt wurde. Später können die Abstände zwischen den Behandlungen dank des Botox-Effektes größer werden.

Botox-Behandlung bei OmniMed

3. Eine Botox-Behandlung wirkt nicht nur gegen Falten.

Auch wenn die Faltenbehandlung das häufigste Einsatzfeld für Botulinumtoxin ist, ist es doch bei weitem nicht das einzige. Denn die Signalunterbrechung zwischen Nerven und Muskeln ist zum Beispiel auch bei der Behandlung von Masseterhypertrophie äußerst nützlich. Dabei handelt es sich um eine Kaumuskelüberfunktion und einen dadurch vergrößerten Kaumuskel (Musculus Masseter). Das lässt nicht nur das Gesicht kantig oder eckig wirken, sondern kann auch zu Zähneknirschen (vor allem nachts) und damit im schlimmsten Fall zu Zahnschäden und starken Kopfschmerzen führen. Mit einer Botoxinjektion reduzieren wir die Muskelaktivität im großen Kaumuskel.

Auch übermäßiges Schwitzen, die sogenannte Hyperhidrose, kann mit einer Botox-Behandlung verbessert werden. Von Hyperhidrose spricht man, wenn Personen auch unabhängig von den herrschenden Temperatur zu gesteigerter Schweißbildung neigen. Das kann für Betroffene oft sehr belastend sein. Botox-Injektionen in den Achseln, an Hand- oder Fußflächen blockieren die Nervenübertragung zu den Schweißdrüsen und stoppen damit das übermäßige Schwitzen.

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